{"id":201,"date":"2020-04-08T18:38:41","date_gmt":"2020-04-08T18:38:41","guid":{"rendered":"http:\/\/rgzv-goettingen.de\/?page_id=201"},"modified":"2021-04-03T20:34:21","modified_gmt":"2021-04-03T20:34:21","slug":"aufzucht-selektion-showvorbereitung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rgzv-goettingen.de\/?page_id=201","title":{"rendered":"Aufzucht Selektion Showvorbereitung"},"content":{"rendered":"\n<p>&nbsp;<strong><u>Aufzucht <\/u><\/strong><strong><u>&nbsp;der Jungtiere, Selektion und Vorbereitung zur Schau<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist es also soweit. Die K\u00fcken sind geschl\u00fcpft und ab jetzt sind wir allein f\u00fcr ein gesundes Wachstum und eine erfolgreiche Aufzucht verantwortlich. Ob man nun seine K\u00fcken impft oder nicht, bleibt nat\u00fcrlich jedem selbst \u00fcberlassen. Hat man allerdings wie unsere Familie im letzten Jahr die Bekanntschaft mit der Mareksche L\u00e4hme gemacht, wird man im Folgejahr um ein weitaus teureres Impfen nicht mehr herum kommen. Die einfache Marek Impfung die man selbst ausf\u00fchren kann, kostet ca. 25 \u20ac bezogen auf 1000 K\u00fcken. Da man nat\u00fcrlich keine 1000 K\u00fcken hat, empfiehlt es sich, wenn man sich mit mehreren&nbsp;Z\u00fcchtern abspricht und Zeitgleich die Bruteier einlegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nat\u00fcrlich nicht immer machbar. Z\u00fcchtet der eine Gro\u00dfe Brahma hat er sicherlich schon die ersten K\u00fcken unter dem Weihnachtsbaum. Der Z\u00fcchter der sich den Zwerg Wyandotten verschrien hat, braucht&nbsp;sicher erst K\u00fcken im April. Empfehlen kann ich auf jedenfall die normale Marek Impfung f\u00fcr 25 \u20ac, denn hat man erst einmal mit Marek infizierte Tiere im Vorjahr gehabt, kommt man um die komplexere Marek Impfung, die bei \u2013 180 Grad Stickstoffgelagert wird und nur vom Tierarzt verabreicht werden kann nicht mehr herum. Diese Impfung kostet dann noch einmal 55 \u20ac zus\u00e4tzlich und man ist sofort bei 80 \u20ac plus MwSt. und der erste Hunderter ist weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses durfte ich in diesem Zuchtjahr gleich 5x machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gehen wir also davon aus, dass unsere K\u00fcken gegen Marek in welcher Form auch immer geimpft wurden. Dieses, muss allerdings in den ersten 24 Lebensstunden geschehen und die Tiere d\u00fcrfen vor der Impfung nicht in St\u00e4lle verbracht werden in denen schon einmal erwachsene H\u00fchner waren. Von Vorteil ist, wenn wir uns wieder auf den Heimweg machen aus Leinefelde von der Marek Impfung, dass wir gleich das \u00fcber das Trinkwasser zwischen den 7. \u2013 10. Lebenstag verabreichten Mittel gegen Kokzidien mitnehmen. Dieses ist bis zur Verabreichung k\u00fchl zu lagern.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind unsere K\u00fcken also am 2. Lebenstag und da empfiehlt es sich etwas Kamillentee bereit zu halten und den K\u00fcken als Trinkwasser zu geben. Nahrung in welcher Form auch immer nehmen bzw. bekommen meine K\u00fcken ab dem 3. Lebenstag. Bis zum 3. Lebenstag ern\u00e4hren sich die K\u00fcken von dem eingezogenen Dottersack.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Nun bekommen meine K\u00fcken das erste Mal in der K\u00fcchenmaschine fein gehackte M\u00f6hren. Das ist f\u00fcr sie zwar etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, aber da K\u00fcken sehr neugierig sind, gew\u00f6hnen sie sich sehr schnell daran.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab Tag 4 streue ich dann schon etwas K\u00fcken futter in gepresster Form \u00fcber die M\u00f6hren was auch gleich gut angenommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, eben zwischen dem 7. und 10. Lebenstag werden die K\u00fcken gegen Kokzidien geimpft. Bei dieser Impfung &nbsp;werden die K\u00fcken mit Kokzidien infiziert. Da K\u00fcken wie schon erw\u00e4hnt neugierig sind picken sie den Kot ihrer Artgenossen immer gleich auf, wodurch sie sich dadurch permanent immer wieder selbst impfen umso resistent zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist also jetzt wichtig die Einstreu der K\u00fcken in den ersten 14 Tagen nach der Impfung nicht zu wechseln, damit die K\u00fcken diese Ausscheidungen immer wieder aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich pers\u00f6nlich ziehe meine K\u00fcken auf einem mit Pappen abgeteilten Kotbrett auf, damit sie von dem relativ &nbsp;kalten Fu\u00dfboden entfernt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Fangen die ersten K\u00fcken an \u00fcber die Pappen auf den Fu\u00dfboden permanent zu fliegen, kommen sie so ab der 6. \u2013 8. Woche in Stall 2. Gef\u00fcttert werden meine K\u00fcken bis zur Ausstellung immer auf die gleiche Art und Weise.<\/p>\n\n\n\n<p>Morgens reichlich klein gehakte M\u00f6hren und danach bis zum trennen der Geschlechter K\u00fckenkorn 2 mm.<\/p>\n\n\n\n<p>Als W\u00e4rmequelle biete ich bis zur Trennung immer noch Rotlicht an. Rotlicht f\u00f6rdert das Kammwachstum und so kann ich schon recht fr\u00fch erkennen was Hahn und Henne ist.<\/p>\n\n\n\n<p>So ab der 9. Lebenswoche werden die Geschlechter getrennt und die erste Selektion durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Zwerg Brakel Hennen wird es jetzt Zeit die Bundesringe aufzuziehen. Bei den H\u00e4hnen k\u00f6nnte man noch warten, aber da ich nicht w\u00f6chentlich die Tiere H\u00e4ndeln m\u00f6chte, bekommen sie einfach locker noch einen Kabelbinder um Lauf und durch den BR. So kann dieser nicht mehr herunterrutschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00fcken, die ich bei dem Schlupf mit sogenannten K\u00fckenmarken versehen habe werden zur besseren Kenntlichmachung einmal auf den linken Lauf mit dem BR beringt und einmal auf dem rechten Lauf. So kann ich schon bei jedem Erwachsenen Tier die Abstammung bzw. Zugeh\u00f6rigkeit erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wird in erster Linie bei den H\u00e4hnen die erste Selektion, bezogen auf den Kammschnitt oder auch Kammfehler durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ziehen die Tiere, die nach Geschlecht getrennt wurden in ihr endg\u00fcltiges Heim um. Beide Geschlechter bekommen morgens auch weiterhin ihre Portion M\u00f6hren. Die Jungh\u00e4hne bekommen da noch etwas Legemehl dar\u00fcber gestreut. Die Junghennen weiterhin zum Abend gepresstes K\u00fcken futter und dieses bis zur Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nun wichtig, die Tiere fr\u00fchzeitig in ihren endg\u00fcltigen Stall zu verbringen, denn durch Stallver\u00e4nderung oder auch Futterumstellung kann es zur fr\u00fchzeitigen Mauser kommen und die Tiere sind nicht mehr ausstellungsf\u00e4hig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rotlichtlampe wird nun bei mir ersetzt durch einen Dunkelstrahler. Dieses hat den Vorteil, dass wenn bei meinen Jungtieren abends um 20 Uhr das Licht ausgeht auch eine gewisse Ruhe im Stall eintritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Morgen um 8 Uhr geht dann das Licht wieder an und sollte es das Wetter gut meinen, ist gegen eine Erkundung der Umgebung durch die Jungtiere nichts einzuwenden. Hier ist aber in zweierlei Hinsicht Vorsicht geboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe pers\u00f6nlich \u00fcber viele Jahre die Erfahrung gemacht, dass nasses Gras nicht dienlich ist f\u00fcr die noch recht kleinen Tierk\u00f6rper. Wobei es nicht das nasse Gras ist, sondern die darin durch Sperlinge ausgeschiedenen Wurmeier.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese werden von unseren Jungtieren aufgenommen und schl\u00fcpfen im H\u00fchnerk\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<p>Die jetzt geschl\u00fcpften W\u00fcrmer im K\u00f6rper unserer Jungtiere durchbohren die D\u00e4rme und das aufgenommene Futter unserer Jungh\u00fchner kann nicht mehr verwertet werden. Obwohl unsere Jungtiere bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch gut fressen verhungern sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eigene Erfahrung habe ich herausbekommen, solange zu warten, bis unsere liebe Sonne das Gras bzw. die darin befindlichen Wurmeier verbrannt hat. Das Gras muss also trocken sein. Es kann also durchaus sein, dass bis zum sp\u00e4ten Nachmittag an einem dunklen Tag noch kein Jungtier den Stall bei mir verl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Augenmerk sollte auf den Auslauf gemacht werden. Hat man seine Jungtiere in Volieren, also auch oben geschlossen, spricht&nbsp;einem unbeaufsichtigten Freilauf der Jungtiere nichts entgegen. Ist aber eine auch oben geschlossene Voliere nicht machbar, sollten wir unsere Jungtiere nicht unbeaufsichtigt der Natur \u00fcberlassen. Nicht nur f\u00fcr Sperber, Wanderfalke oder Habicht sind die Jungtiere interessant, sondern vor allem Kr\u00e4hen sind da sehr unbarmherzig und t\u00f6ten innerhalb weniger Augenblicke alle Jungtiere.<\/p>\n\n\n\n<p>Das t\u00e4glich frische Trinkwasser wird wie auch schon bei den Zuchttieren hin und wieder Obstessig mit angesetzten Knoblauchzehen beigef\u00fcgt. Auch Erynom Liquid, ein auf Oreganobasis mit \u00e4therischen \u00d6len versetztes Erg\u00e4nzungsfuttermittel sollte ebenfalls den Tieren hin und wieder beigemischt werden. Dieses Mittel dient zum Wohlbefinden der Darmflora.<\/p>\n\n\n\n<p>Die W\u00e4rmequelle wird nun w\u00f6chentlich um ca. 1 cm h\u00f6her geh\u00e4ngt um die Tiere langsam von der W\u00e4rme abzugew\u00f6hnen. Hier ist allerdings zu bedenken, wie der Stallboden beschaffen ist. Fast alle meine St\u00e4lle hatten am Anfang einen Betonboden, der selbst im Hochsommer immer k\u00fchl ist. Dieses ist f\u00fcr unsere Jungtiere nicht besonders dienlich wie ich schon nach einigen Jahren selbst merken sollte. Denn auch im April oder sogar Mai gibt es noch so manche kalte Nacht und das eine oder andere Jungtiere habe ich verloren durch einen kalten Stallboden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich zog also in all meine St\u00e4lle einen Holzfu\u00dfboden ein. Dieser ist bedingt durch das Material Holz selbst im Winter warm und das Material Holz ist in Bezug auf das Raumklima f\u00fcr die Tiere ges\u00fcnder. Holz nimmt die Feuchtigkeit der Tiere auf und gibt sie wieder ab. Ein ausgewachsenes Huhn atmet pro Nacht ca. 0,5 l Fl\u00fcssigkeit aus. Die muss nat\u00fcrlich auch wohin. Deshalb ist darauf zu achten, dass unsere St\u00e4lle sauber, trocken und Zugluftfrei sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist eigentlich alles getan um den Jungtieren die besten M\u00f6glichkeiten zu geben gesund heran zu wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass es mit der \u201enormalen\u201c F\u00fctterung nat\u00fcrlich bei unserem Zeitaufwendigen Hobby nicht getan ist, versteht sich eigentlich von selbst. Man sollte sich m\u00f6glichst t\u00e4glich die Zeit nehmen sich einfach einmal in den H\u00fchnergarten zu setzen um seine Pfleglinge zu beobachten und auf die Entfernung schon einmal das eine oder andere Vielversprechende Jungtier in Augenschein zu nehmen. Ich kann dieses j\u00e4hrlich beobachten wie sogar Brakel, die als sehr lebhaft gelten nach einiger Zeit zutrauen gewinnen und ein F\u00fcttern aus der Hand sogar bei dieser Rasse m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn nun die Tiere ca.&nbsp;gut 4 Monate alt sind und sie die 3. Feder bekommen werden die Rassetypischen Hennen Selektiert. Hier ist peinlichst darauf zu achten was die Rassebeschreibung aussagt. Das Bewertungskriterium bei den Preisrichtern ist wie folgt: <strong>Form \u2013 Stand \u2013 Haltung \u2013 Farbe \u2013 Zeichnung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Form steht also an erster Stelle. Versagt ein Tier in der Form, kann es noch so gut sein in Haltung oder Zeichnung, es wird <strong>kein<\/strong> Spitzentier mehr werden und sogar die Note sg kann in weite Ferne r\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Es werden also von mir die vielversprechenden Hennen morgens in Ausstellungsk\u00e4fige gesetzt und dort f\u00fcr mehrere Stunden belassen damit sie sich beruhigen und an die K\u00e4figdressur gew\u00f6hnen k\u00f6nnen. Nach einigen Stunden wird erst aus der Ferne, dann durch eine Handbewertung die Tiere beurteilt und mit einem Spiralring beringt. Dieses halte ich f\u00fcr einfacher die Tiere sp\u00e4ter im Stall zu erkennen welche zur Ausstellung verbracht werden sollen. Meine Meinung dazu ist die Tiere nicht zu oft zu H\u00e4ndeln, aber da m\u00f6gen die Meinungen auseinander gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem nun die Jungtiere begutachtet worden sind ist es wichtig genau festzulegen welche Schau f\u00fcr mich die wichtigste ist um die Tiere entsprechend fertig zu bekommen. Das Beste w\u00e4re, die Tiere w\u00fcrden auf der wichtigsten Schau das erste Ei legen. Dann sind sie voll entwickelt und sie gehen mit dem legen des ersten Eis wieder aus der sogenannten Bl\u00fcte. Das hei\u00dft die ganze Sch\u00f6nheit und Vitalit\u00e4t geht jetzt ins Ei \u00fcber und nicht mehr in das heranwachsende Tier.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind meine Junghennen in ihrer Entwicklung noch etwas weit zur\u00fcck was die K\u00e4mme betrifft, so wird von mir ca. 6 Wochen vor der Ausstellung Kro Ka von Aldi gef\u00fcttert.&nbsp;Das ist reines Rindfleisch, also Hundefutter, denn durch dieses Tierische Eiwei\u00df wird das Kammwachstum gef\u00f6rdert. Bei Zwerg Brakel ist es nun einmal so, dass der Kamm sich leicht zu Seite neigen soll. Steht nun also eine dem Rassestandart entsprechende Henne mit einem absoluten Stehkamm in Konkurrenz und&nbsp;die Dame daneben hat einen sich leicht zur Seite geneigten Kamm, wird diese immer in der Benotung bevorzugt. Hier muss also von uns in die Natur etwas eingegriffen werden um das Ganze zu beschleunigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist es also soweit. Der Meldebogen ist ausgef\u00fcllt, das Impfzeugnis kopiert und die Tiere werden zur Ausstellung fertig gemacht. Wichtig bei den Meldungen ist es immer Tiere beiderlei Geschlechts zu melden.<\/p>\n\n\n\n<p>Will man in seinem OV oder SV um den Zuchtpreis mit ringen, m\u00fcssten 4 Tiere einer Rasse, einer Farbe beiderlei Geschlechts ausgestellt werden. Beim Leistungspreis sind es bereits 6 Tiere. Diese Zahl kann aber bei den einzelnen OV abweichen. Bedenken sollte man nur, dass man z. b. beim Leistungspreis mindestens 2 Tiere desselben Geschlechts&nbsp;meldet, damit einer sicher in die Wertung kommt. Hat man n\u00e4mlich bei seiner Meldung von 1,5 den Enten fu\u00df beim Hahn als Ausschlussfehler \u00fcbersehen, fehlt einem das zweite Geschlecht, da dieser Vertreter durch die Bewertung U \u2013 0 Punkte&nbsp;nicht mehr in die Gesamtnote einflie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun werden also die Tiere aus ihrem Stall geholt und zur Schau fertig gemacht. Das hei\u00dft, die L\u00e4ufe, die Krallen und bei gelatschten Rassen auch die Belatschung werden in Wasser mit etwas Kernseife gewaschen und danach gut ausgesp\u00fclt. Rassen mit wei\u00dfem Federkleid werden komplett gewaschen, dann in Ausstellungsk\u00e4fige verbracht und wenn n\u00f6tig mit einer W\u00e4rmequelle getrocknet.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, in der Ausstellungshalle angekommen wird die letzte Handlung vorgenommen. Kamm, Kehllappen und die L\u00e4ufe werden Schaufertig gemacht. Hier steht im Orangen Satungsordner ganz klar beschrieben, dass hier nur eine&nbsp;Fettfreie L\u00f6sung angewandt werden darf. Sicher ist einigen das Pr\u00e4parat Kammglanz bekannt. Mitentwickelt hat&nbsp;das der aus Bielefeld stammende mir pers\u00f6nlich bekannte Z\u00fcchter Moderner Englischer Zwergk\u00e4mpfer Wilfried Detering, der sicher auch seinen Anteil davon bekommt wenn davon viel verkauft wird. Wer damit gute Erfahrung gemacht hat sollte dieses Mittel was jenseits der 10 \u20ac liegt auch weiterhin benutzen. Ich hatte dieses Mittel ebenfalls benutzt und kann sagen, dass ich pers\u00f6nlich 1 Flasche f\u00fcr ca. 2 Ausstellungen gebraucht habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich deshalb f\u00fcr wei\u00dfe Vaseline entschieden. Der Topf kostet ca. 1,30 \u20ac und reicht ungef\u00e4hr bei mir 5 Jahre. Vaseline ist zwar alles andere als fettfrei, aber abends Kehllappen, Kamm und L\u00e4ufe damit eingerieben, gl\u00e4nzen die K\u00e4mme ohne fettig zu sein sogar bei den H\u00e4hnen als wollten die Eier legen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tiere werden dann in den jeweiligen K\u00e4fig gesetzt und ab diesem Zeitpunkt geh\u00f6ren unsere Tiere der Ausstellungsleitung und d\u00fcrfen nicht mehr aus den K\u00e4figen genommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen nun beruhigt nach Hause fahren mit dem Wissen, alles getan zu haben was f\u00fcr eine erfolgreiche Ausstellung n\u00f6tig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Bleibt jetzt nur noch abzuwarten was der eingeteilte Preisrichter wieder zu bem\u00e4ngeln hat, denn eines ist sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>So sch\u00f6ne Tiere wie jeder von uns hat, hat kein anderer Konkurrent und wir k\u00f6nnen schon einmal den Nagel in die Wand schlagen um das n\u00e4chste&nbsp;Band daran zu h\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;Aufzucht &nbsp;der Jungtiere, Selektion und Vorbereitung zur Schau Nun ist es also soweit. 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